Risikolebensversicherung
|
Die Risikolebensversicherung gehört zu den Versicherungsarten, die zwar nicht von allen Personen genutzt werden muss, aber dennoch für viele Kunden eine wichtige Absicherung darstellt. Grundsätzlich fällt die Risikolebensversicherung in den großen Bereich der Lebensversicherungen. In diesem Bereich wird hauptsächlich zwischen der Kapitallebensversicherung, welche stets schon eine Risikolebensversicherung enthält, und der reinen Risikolebensversicherung als solche unterschieden.
Mit der Risikolebensversicherung kann der Versicherte sein Leben in dem Sinne absichern, dass für den Todesfall eine näher zu bestimmende Person (meistens nahe Angehörige) eine finanzielle "Entschädigung" in Form der Versicherungssumme erhält. Besonders wichtig ist die Risikolebensversicherung daher für Alleinverdiener mit Familie, oder auch für Eltern an sich, die Ihre Kinder oder sich als Ehepartner gegenseitig absichern wollen. Für allein stehende Personen ohne Familie macht die Risikolebensversicherung eher weniger Sinn.
Die Risikolebensversicherung zahlt also eine vorher vereinbarte Versicherungssumme im Todesfall der versicherten Person an eine im Vertrag genannte begünstigte Person. Dabei wird keine Zahlung geleistet, falls es sich um Selbstmord als Todesursache handelt. Die Beitragshöhe richtet sich nach Alter des Versicherten und natürlich nach der gewünschten Höhe der Versicherungssumme. Es gibt die Risikolebensversicherung auch ohne Gesundheitsprüfung. Grundsätzlich kann man sagen, dass schon mit recht geringen monatlichen Beiträgen ein guter Versicherungsschutz erzielt werden kann. Für eine Versicherungssumme von beispielsweise 100.000 Euro zahlt man im Durchschnitt einen monatlichen Beitrag von ca. 6-10 Euro. Wem das jedoch zuviel sein sollte, kann die Versicherung verkaufen.
|
|